Bangladesch | Bangladesh09.12.2009 - 23.12.2009 |
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Donnerstag, 17.12.2009 Autofahren in BangladeschFür diesen ganztägigen Ausflug haben wir ein Auto mit Fahrer gemietet, denn das ist die einzige Möglichkeit, von Rajshahi nach Paharpur zu kommen. Autofahren gehört zu den gefährlichsten Unterfangen, die man als Tourist in Bangladesch machen kann. Auf den Strassen gibt es enorm viel Verkehr (hauptsächlich Rikschas und Fussgänger), und alle werden durch die Schlaglöcher gezwungen, oft auf der Gegenfahrbahn oder zumindest zick-zack zu fahren. Am schlimmsten ist es in der Nacht, und leider dauerte unsere Fahrt bis in die erste Nachtstunde hinein. Unser Fahrer hatte als fast einziger Licht, wie er die anderen Verkehrsteilnehmer gesehen hat, blieb mir ein Rätsel. Volle Konzentration des Fahrers auf den Verkehr
The driver must be all concentrated on the traffic
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Thursday, 17.12.2009 Driving in a car in BangladeshDer Verkehr macht das Autofahren zum Abenteuer
The traffic lets driving become an adventure
We rented a car and a driver for a full day trip. That is the only way to get from Rajshahi to Paharpur. Driving a car is one of the most dangerous things that you can do in Bangladesh as a tourist. There is lots of traffic (mainly rikshaws and pedestrians), and every vehicle is forced by the holes in the street to drive on the wrong side of the street most of the time, or at least to zic-zac. The worst is driving during the night. Unfortunately our ride took so much time that we only arrived one hour after sunset. Our car was one of the very few with lights on, it is still unbelievable how well he could see the other traffic in the dark. | ||
Somapuri ViharaDie Somapuri Vihara ist eine historisch und archäologisch wichtige Stätte aus der Zeit der Pala Dynastie und wird zum UNESCO Weltkulturerbe gezählt. Sie wurde durch den 2. Pala-Herrscher Dharmapala in der Zeit von 770-810 unserer Zeitrechnung gebaut. Das Bauwerk wird von einem massiven zentralen Schrein dominiert, der von einer grossen Anzahl Mönchszellen, die im Quadrat angeordnet waren, umrahmt wird. Diese Abtei, die im 12. Jahrhundert verlassen wurde, ist die grösste südlich des Himalaya. |
Somapuri ViharaSomapuri Vihara is a historically and archealogically important place from the times of the Pala dynasty. It is a UNESCO world heritage site. It was built by the second Pala emperor Dharmapala from 770-810 of our time. The building is dominated by a massive central shrine. It is bordered by a big number of monk cells that are built like a square around it. This abbey, dismissed in the 12th century, is the largest south of the Himalaya. | ||
Panorama der Somapuri Vihara. Die Grösse dieses Bauwerks ist schwierig zu erfassen (das Original dieses Panoramaphotos ist mehr als 10000 Pixel breit und wurde aus 14 Bildern zusammengesetzt!)
Panorama of Somapuri Vihara. It is difficult to get an idea of the immense size of this structure (the original of this panorama photography is more than 10000 pixels in width and was assembled from 14 images!)
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Beim Eingang zur Vihara, wo der Eintritt bezahlt werden muss, befindet sich das Pararpur Museum. Dieses lässt man vorerst getrost auf der Seite und wandert sogleich durch den schönen Garten im Vorfeld der Vihara. Die Erhöhung, die man zuerst noch überschreiten muss, sind die Grundfeste der ehemaligen Mönchszellen. Der grosse Schrein der Vihara kann bis zum zweiten Stock begangen werden. Es gibt auch Führer, die gerne ihre Dienste anbieten. Nach einem ersten Rundgang haben wir uns noch kurz einem solchen Führer angehängt, doch konnte er uns nicht viel mehr sagen, als wir selber erkannt hatten. Leider ist es nicht möglich, ins Innere des Schreins zu gelangen. Hinduistische Terrakotta-Verzierungen
Hinduistic terra cotta ornaments
Wunderschön sind die Terrakotta-Verzierungen, die man rund um den Schrein herum findet. Alle diese Tafeln zeigen andere Szenen. Kenner der buddhistischen Religion werden wahrscheinlich einige der Motive erkennen. Weil dieser Ort sehr oft besucht wird, gibt es ausserhalb des Geländes sehr aufdringliche Verkäufer. Wir bestiegen deshalb rasch wieder das Auto und machten uns auf den Weg zur Mahasthangarth Festungsanlage, mit einem kurzen Halt unterwegs, um einige Samosas für das Mittagessen zu besorgen. |
Hinduistische Terrakotta-Verzierungen
Hinduistic terra cotta ornaments
At the entrance of the Vihara where you have to pay the fee there is the Pararpur Museum. For the beginning just leave it aside and go directly through the beautiful gardens to the Vihara. The wall that you have to cross first is the fundaments of the ancient monk cells. The big shrine of the Vihara can be climbed to the second floor. There are guides who like to offer their service. After a first walk around the area we followed such a guide for some time but he could not tell us more than we had discovered ourselves. It's a pity that you cannot go inside the shrine. Kokosnüsse sind eine willkommene Erfrischung
Coconuts are a nice refreshment
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Mahasthangarh FestungsanlageEtwa 13km nördlich von Bogra befinden sich die Ruinen einer Festungsanlage. Die etwa 5m hohen Mauern schützten ehemals die grösste Stadt des bengalischen Reiches. Archäologische Grabungen haben gezeigt, dass die ältesten Spuren bis ins 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung zurückgehen. Alle Kulturen seit damals haben ihre Spuren hinterlassen. Wir nutzten diese Mauer als bequemen Ort, um während dem Mittagessen zu sitzen. Nach einem kurzen Besuch des Museums machten wir uns auf den Rückweg nach Rajshahi, der wie bereits erwähnt etwas länger dauerte. Mauer der Mahasthangarh Festung
Wall of Mahasthangarh Citadel
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Mahasthangarh CitadelOben auf der Mauer gibt es eine gute Aussicht
There is quite a good view on top of the wall
About 13km north of Bogra are the ruins of a citadel. The walls are about 5m high and protected the once largest city of the bengal empire. Archaelogical excavations identified traces back to the 4th century before our time. All cultures that passed through since then left their traces. We used the wall for comfortable sitting while eating lunch. After a short visit of the museum we started our drive back to Rajshahi. It took some time longer than expected, as I wrote before. |
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http://www.shima.ch/bangladesh/09/paharpur.php
© Marco Nef, 2012
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